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Wie entsteht Schokolade?
Man
kann die getrockneten Kakao-Bohnen (links) essen, aber sie schmecken eher bitter,
vor allem die weniger guten Sorten. Deshalb kann man bei uns auch keine
Kakao-Bohnen kaufen. Sie sind trotzdem wertvoll, weil man aus ihnen zwei
wichtige Produkte gewinnt, die man auch zur Herstellung von Schokolade
braucht: Kakaomasse und Kakaobutter. Außerdem wird aus den Bohnen
auch das Kakaopulver gemacht.
Wenn die Bohnen in den Verbraucherländern angekommen sind, werden
sie in Fabriken gereinigt und anschließend geröstet. Dabei
entsteht das typische Aroma und die braune Farbe.
Die
Schalen werden entfernt und die Bohnen werden in großen Kakaomühlen
zu einem dickflüssigen Brei, der Kakaomasse zermahlen. Aus dieser
Masse kann ein wertvolles Öl, die Kakaobutter (rechts), abgepresst
werden. Dabei entstehen harte Presskuchen (links), die zu Kakaopulver
gemahlen werden.
Wie bringt man Schokolade in Form?
Aus Kakaomasse wird schließlich Schokolade gemacht. Sie wird mit
etwas Kakaobutter und Zucker vermischt und danach gewalzt. Wenn man
Milchschokolade möchte, muss man noch Milch- oder Sahnepulver zugeben.
Ganz
wichtig ist der nächste Schritt, das "Conchieren" (links).
Dabei wird die Schokoladenmasse gerührt, verliert ihren noch eher
bitteren Geschmack und wird geschmeidig. Für schokoladigen Glanz
und zarten Schmelz muss besonders langsam, stundenlang und bei niedrigen
Temperaturen gerührt werden. Danach wird die Masse in Formen gefüllt
(rechts), abgekühlt und als fertige Schokoladentafel aus der Form
gelöst.
Was ist faire
Schokolade?
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