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Wie entsteht Schokolade?

Kakaobohnen

Man kann die getrockneten Kakao-Bohnen (links) essen, aber sie schmecken eher bitter. Erlesene Kakaobohnen sind in Fachgeschäften als Delikatesse im Ganzen oder als sogenannte Kakao-Nibs - als Bruchstücke - zu bekommen. Kakaobohnen sind sehr wertvoll, weil man aus ihnen zwei wichtige Produkte gewinnt, die man auch zur Herstellung von Schokolade braucht: Kakaomasse und Kakaobutter. Außerdem wird aus den Bohnen auch das Kakaopulver gemacht. Die weniger guten Kakaobohnen schmecken sauer bis scheußlich. Aus ihnen wird nur minderwertige Schokolade mit vielen künstlichen Aromen.


Kakaobutter und Kakaopulver

Wenn die Kakaobohnen in den Verbraucherländern angekommen sind, werden sie in Fabriken gereinigt und anschließend geröstet. Dabei entsteht neben dem typischen Kakao-Aroma auch die Schokoladenfarbe. © Info-Zentrum Schokolade, Leverkusen © Info-Zentrum Schokolade, Leverkusen Danach werden die Schalen entfernt und die Kakaobohnen werden in großen Kakaomühlen zu einem dickflüssigen Brei, der Kakaomasse zermahlen. Aus dieser Masse kann ein wertvolles Öl, die Kakaobutter (rechts), abgepresst werden. Kakaobutter ist bei Zimmertemperatur fest: Das Fett des Kakaobaumes ergibt reichhaltige Crèmes und Pflegeprodukte. Neben Kakaobutter entstehen aus der Kakaomasse harte Presskuchen (links), die zu Kakaopulver gemahlen werden.

So bringt man Schokolade in Form

Aus Kakaomasse wird schließlich Schokolade gemacht. Sie wird mit etwas Kakaobutter und Zucker vermischt und danach gewalzt.

Zarter Schmelz und schokoladiger Glanz

© Info-Zentrum Schokolade, Leverkusen © Info-Zentrum Schokolade, Leverkusen

Ganz wichtig ist der nächste Schritt, das "Conchieren" (links). Dabei wird die Schokoladenmasse gerührt, verliert ihren noch eher bitteren Geschmack und wird geschmeidig. Für schokoladigen Glanz und zarten Schmelz muss besonders langsam, stundenlang und bei niedrigen Temperaturen gerührt werden. Danach wird die Masse in Formen gefüllt (rechts), abgekühlt und als fertige Schokoladentafel aus der Form gelöst.

Schokolade vegan?

Dunkle Schokolade ist eigentlich vegan. Die beliebten Milch- oder Sahneschokoladen, sowie entsprechende Milch- oder Sahnefüllungen und die meisten Weißen Schokoladen aber auch Cappuchino- und Kaffeeschokoladen sind nicht vegan. Auch das in billigen Schokoladen verwendete Buttereinfett ist nicht vegan. Vegane Schokolade enthält hochwertige Kakaobutter statt Buttereinfett. Für vegane Milchschokolade kann Reismilch die Kuhmilch ersetzen.

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